Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Nach Eric-Emmanuel Schmitt

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Eine Erzählung von lächelnder Gewissheit, gelehrtem Charme und eleganter Schönheit. Eine Entdeckung.

 

 

 

 

 

 



Der junge Momo ist ganz auf sich allein gestellt. Sein Vater kann einfach kein richtiger Vater sein. Für Momo interessiert er sich kaum. Viel zu sehr ist er mit seinem eigenen Schicksal beschäftigt. Und Popol war sowieso immer der bessere Sohn.
Momo hat nur einen Freund – einen einzigen – und das ist Monsieur Ibrahim, der arabische Lebensmittelhändler aus der Rue Bleue.
Monsieur Ibrahim war schon immer alt. Alle in der Rue Bleue meinten sich erinnern zu können, dass er schon immer in seinem Kolonialwarenladen gestanden hatte. Allgemein galt Monsieur Ibrahim als weiser Mann. Wahrscheinlich, weil er seit mindestens vierzig Jahren der einzige Araber in einer jüdischen Straße war.
Aber die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen: Denn die Rue Bleue ist nicht blau, Monsieur Ibrahim ist kein Araber, und das Leben ist nicht zwangsläufig ein Trauerspiel...

Dauer: ca. 90 Minuten + 30 Min. Pause
Für Jugendliche & Erwachsene ab 12 Jahren



Spiel: Pavel Möller-Lück & Fariborz Rahnama
Inszenierungsteam: Barbara Schmitz-Lenders, Matthias Falz
Figuren: Mechtild Nienaber
Bauten: Tobias Lahode, Christoph Bliefernicht


„In verschiedenen Spielebenen erzählt Möller-Lück Momos und Monsieur Ibrahims Geschichte und beeindruckt sein Publikum mit einer wohlbedachten Vielzahl an Spielideen. Musik und ein kleines rotes Auto, das sich auf dem Dachsims eines Cafés Richtung Süden aufmacht, reichen, um die Reise zu Ibrahims Wurzeln vor dem geistigen Auge des Zuschauers aufleben zu lassen. Getragen aber wird dies alles von der enormen Präsenz eines Puppenspielers, der aus gutem Grunde längst ein Star seiner Branche geworden ist...“
Husumer Nachrichten (Rüdiger Otto von Brocken)

 

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