Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Endlich alles über Schneewittchen

Link zur Premierenkritik vom 29.09.2018

Termine & Karten

"Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so in den Schnee blickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rot im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: Hätt' ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen... "

Zwangsneurotische Zwerge, eine narzisstische Stiefmutter, ein kaum präsenter Vater, der zufälligerweise gleichzeitig auch noch König ist, eine Tatsache, die dem Märchen aber auch keine bedeutende Wendung beibringt. Nicht zu vergessen natürlich der Prinz, der am Ende des Märchens für ein glückliches Ende sorgt. Wobei... ob am Ende wirklich "Ende gut, alles gut" gesagt werden kann, gilt es abzuwarten... Schließlich gibt es da noch ein junges, unter dem Scheffel gehaltenes Mädchen, "schön wie der klare Tag", das nach Freiheit strebt und mit jedem Tag der  vergeht, immer noch schöner und schöner wird und dabei der Stiefmutter vor Augen hält, dass sie zwangsläufig zwar älter, dabei aber nicht unbedingt schöner wird... Da sind Konflikte vorprogrammiert! Eines Tages kommt es, wie es kommen muss. Zum widerholten Male befragt die in erster Linie sich selbst liebende Stiefmutter ihren Zauberspiegel, ob sie noch immer die Schönste im ganzen Land sei. Doch die Antwort des Spiegels bestätigt ihre schlimmsten Befürchtungen:

"Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier. Aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr."

Völlig außer sich beschließt sie, ihre Nebenbuhlerin aus dem Weg zu schaffen. Und das Drama nimmt seinen Lauf...

Weiterlesen: Wer ist die Schönste im ganzen Land?

 

Dieser Tag ein Leben - Ein Abend über Astrid Lindgren

Termine & Karten
Vorstellungen für Schulen & Kindergärten
Link zur Kritik der NWZ vom 30.09.17

Wir freuen uns sehr über diesen neuen Abend und laden Sie herzlich ein, mit uns und bei uns im Theater Laboratorium Astrid Lindgren zu begegnen. Eigentlich müsste Astrid Lindgrens Lebensbeschreibung dort aufhören, wo ihre eigene Kindheit endete: „Ich weiß noch, wie schrecklich es war, festzustellen, dass man nicht mehr spielen konnte. Es ging einfach nicht mehr.“. Wer Astrid Lindgren ins Land der Kindheit folgt, entdeckt Spuren, die nur darauf warten, verfolgt zu werden.

Dieser Tag ein Leben! Für Astrid Lindgren war das ein zentraler Satz, der sie durch ihr ganzes Leben begleitete. Es ist gerade die natürliche Bewegung des Lebens, das ständige Auf und Ab, die das Leben so einzigartig macht wie es ist. Auch das Leben von Astrid Lindgren war durch viel Auf und Ab geprägt. Die glücklichen Jahre ihrer Kindheit auf Näs gaben Astrid Lindgren die Worte und die Geschichten, die sie später zur erfolgreichsten Kinderbuchautorin der Welt machen sollten. In Interviews hat sie immer gerne und viel in den hellsten Farben über ihre Kindheit erzählt, von der intensiven Spielwelt, ihrer glücklichen Familie, der Sinnlichkeit des Lebens auf dem idyllischen Hof in Småland.

Weiterlesen: Premiere "Dieser Tag ein Leben"

 

"Der Mann, der niemals weinte"

"Wenn ein kleiner Mensch, voller Angst, in einer unbekannten Stadt nach einem unbekannten Ort oder Bleibe sucht, findet er sich plötzlich machtlos wieder, ohne Wissen, wie sich gegen die Kräfte der Magie zu wehren ist. Nicht er schaut so sehr auf die Häuser, die Häuser schauen eher auf ihn." - Tennessee Williams 

Termine & Karten

"Alles lebt durch eine magische Leichtigkeit, die gewiss nur schwer zu erreichen ist und sich auch in reibungslosen Szenenwechseln mit passender Musik zeigt. Ein zauberhafter Abend. Die Minuten vergehen wie im Flug. Nie will man auf die Uhr schauen. Wann hat man so etwas zuletzt in einem Theater erlebt? Wir erinnern uns nicht." (R. Tschapke, Nordwest-Zeitung)

www.nwzonline.de/kultur/wenn-opa-alles-neu-sieht_a_31,1,1620093044.html

In einem Spannungsfeld zwischen clownesker Leichtigkeit und großer Traurigkeit zeichnen wir Pauls Geschichte nach. 

Ein wunderschöner Beitrag von RTL Nord vom 02.12.16

Weiterlesen: Der Mann, der niemals weinte

 

Mary Shelley's Frankenstein

 Termine & Karten

'Ich gab mir schreckliche Mühe, eine Geschichte zu erfinden, die die geheimsten Ängste der menschlichen Natur ansprechen und Schauer des Entsetzens hervorrufen würde - eine, bei der dem Leser davor grauen würde, sich umzublicken, bei der ihm das Blut in den Andern stocken und der Puls schneller schlagen würde'

Schon als Kind hegte Viktor Frankenstein, Sohn einer angesehenen Genfer Familie, den Wunsch, eines Tages die Geheimnisse des Himmels und der Erde zu erforschen. Auf der Suche nach Ruhm verlässt er sein Elternhaus um sich an der Universität Ingolstadt dem Studium der Naturwissenschaften zu widmen. 'Als Pionier will ich neue, unbekannte Kräfte entdecken und vor der Welt die tiefsten Geheimnisse der Schöpfung ausbreiten', ruft der junge Frankenstein aus. Schließlich richtet er sein Hauptaugenmerk auf die Frage nach dem Ursprung des Lebens, auf den Übergang zwischen Leben und Tod und Tod und Leben.

Weiterlesen: Premiere 'Mary Shelley's Frankenstein'

 

Der große Abend der kleinen Diktatoren

Ab 24:45 Uhr ist Machtruhe

Zum Beitrag von RTL Nord vom 17.11.14

Unter folgendem Link finden Sie die Pressekritik der NWZ

Termine & Karten

Das Hilde Lindner-Institut wurde 1952 in Königswinter bei Bonn gegründet. Die unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Stifterin Hilde Lindner hatte die Notwendigkeit erkannt einen Ort zu schaffen, an dem die Menschheit die 'unsterblichen Überreste' ihrer Tyrannen verwahren und beschäftigen kann.

Weiterlesen: Der große Abend der kleinen Diktatoren

 

Aschenputtel

Grimm's Hausmärchen No. 21

Märchen... Alle beginnen Sie mit "es war einmal"...

Es war einmal ein junges Mädchen, das ihre Mutter über alles liebte. Eines Tages wurde die Mutter krank und verstarb. Ihr Vater nahm sich eine neue Frau, die zwei Töchter mit ins Haus brachte. Diese waren schön und weiß von Angesicht, aber garstig und schwarz von Herzen. Da ging eine schlimme Zeit für das arme Stiefkind an. Die Stiefschwestern taten ihr allerlei Herzeleid an, nahmen ihr all ihre schönen Kleider weg, hießen sie, in der Asche zu schlafen und nannten sie nur noch Aschenputtel...

Weiterlesen: Aschenputtel

 

Ein kleines Stück vom Glück

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Glück? Was macht uns glücklich? Und gehören das Glück und das Traurigsein nicht irgendwie zusammen?

 

Karten buchen

Weiterlesen: Ein kleines Stück vom Glück

 

Dr. Weltsch & Dr. März

oder Eintagsfliegen werden bevorzugt behandelt. Im Programm seit Oktober 2013

Spiel: Pavel Möller-Lück, Jonathan Went & Anna Mittelstaedt
Dauer: 150min. (inkl. 30 Min. Pause)

Im Institut für Lebenskunst in Zürich kommen die kuriosesten Fälle zu Gehör. Beispielsweise stellt sich bei Dr. Weltsch und Dr. März, Spezialisten fürs Besondere, Herr Feininger ein...
 

Karten buchen | NWZonline: "Theater Laboratorium begeistert Publikum mit 'Dr. Weltsch & Dr. März'"

Weiterlesen: Dr.Weltsch & Dr.März

 

"Ich will meine Seele tauchen..."

Ein Abend über Clara & Robert Schumann.

... in den Kelch der Lilie hinein -  Die Lilie soll klingend hauchen - Ein Lied von der Liebsten mein" (Heinrich Heine)

Karten buchen 

Weiterlesen: Ich will meine Seele tauchen - Ein Abend über Clara & Robert Schumann

 

Vom Fischer und seiner Frau

Warum ein NEIN genauso wichtig wie ein JA ist.

 

Karten buchen

Flaute bei den Fischers. Obwohl... Eigentlich ist alles wie immer. Herr Fischer steht jeden tag um 3 Uhr auf, fährt raus auf's Meer und abends geht's wieder zurück. Dreißig Jahre ging das nun so. Seit drei Wochen ist alles anders.

Weiterlesen: Vom Fischer und seiner Frau

 

Die Rotkäppchen-Variationen

Karten buchen: Klick


(Foto: Jörn Steinhoff)

Die Lausitz. Hier wurde 1906 der letzte Wolf in Deutschland erschossen. Und ebenfalls hier wurde er fast neunzig Jahre später wieder angesiedelt.
Und doch bleibt immer ein Unbehagen ob seiner Existenz. Er ist ein Gänger zwischen den Welten, ganz bei sich. Seine Fremdheit ist faszinierend, ein wenig beängstigend und erotisch zugleich. Seine Schönheit und sein „Intellekt“ unwiderstehlich. Seine Augen erzählen von seiner Wärme.

110 Min. + Pause - für Jugendliche und Erwachsene

 > TRAILER

Weiterlesen: Die Rotkäppchen-Variationen

 

Der Froschkönig

Ein Stück über das Leben, die Liebe und den Eiweißgehalt von Fliegen

Karten buchen


In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte einmal ein König, dessen Töchter waren alle schön, aber die Jüngste war so schön, dass die Sonne selber, die doch so vieles gesehen hat, sich verwunderte, so oft sie ihr ins Gesicht schien...

Der Froschkönig ist schon lange kein Frosch mehr.
Seit mehr als 15 Jahren regiert er sein Reich.
Doch welch eine Überraschung: Sein Sohn verwandelt sich auch wieder in einen Frosch.

Weiterlesen: Der Froschkönig

 

Wenn ich wieder klein bin - Eine Erinnerung an Janusz Korczak 

Karten buchen

"Wo bin ich gewesen, als ich noch nicht auf der Welt war? Was geschieht in der Nase wenn man niest? Kommt die Milch in der Brust auch von der Kuh? Ist das wirklich da, was man träumt oder sieht das nur so aus?"

All diesen Fragen von Kindern ging der polnische Kinderarzt und Pädagoge Janusz Korczak, mit bürgerlichem Namen Henryk Goldszmit, Zeit seines Lebens nach. Über 30 Jahre leitete er das jüdische Waisenhaus in Warschau. 30 Jahre Dienst an den Kindern, Jahre die ausgefüllt waren vopn Kinderlachen und Hunderten kleinen Pflichten.

 "Wenn ich mit Kindern zusammen bin dann leiste ich ihnen Gesellschaft und sie mir. Wir sprechen miteinander oder auch nicht. Es ist meine und ihre Stunde, wenn wir zusammen sind; unsere gemeinsame gute Lebensstunde die meine und die ihre. Und eine, die nie wiederkehrt."

Kinder wurden von ihm immer als vollwertige Menschen angesehen, die das Recht auf die Berücksichtigung ihrer Wünsche und Neigungen haben: "Das Kind wird nicht erst ein Mensch, es ist schon einer." Und Korczak verstand wie kein Zweiter: "ohne eine heitere, vollwertige Kindheit verkümmert das ganze spätere Leben."

Spiel: Pavel Möller-Lück | 75 Minuten - ab 12 Jahren

Weiterlesen: Wenn ich wieder klein bin

 

Des Kaisers neue Kleider

Frei nach H.C. Andersen

Karten buchen

Alles wird kleiner und kleiner in Kopenhagen. Selbst die Kaffeekanne ist kaum mehr zu erkennen, geschweige denn zu benutzen. Nur die Garderobe des Kaisers wird immer größer.
Überhaupt interessiert sich der Kaiser für gar nichts anderes mehr. Immer schöner und prächtiger sollen seine Kleider werden. Seine Staatsangelegenheiten bleiben da erst einmal außen vor. Und nun soll auch noch die Komische Oper geschlossen werden!
Was zu viel ist, ist zu viel, sagen sich Morten Möllerup und Mogens Mullewent, zwei Lebenskünstler aus Kopenhagen. Es läuft ganz offensichtlich was falsch im Staate Dänemark!

Weiterlesen: Des Kaisers neue Kleider

 

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Nach Eric-Emmanuel Schmitt

Karten buchen

Eine Erzählung von lächelnder Gewissheit, gelehrtem Charme und eleganter Schönheit. Eine Entdeckung.

 

 

 

 

 

 



Der junge Momo ist ganz auf sich allein gestellt. Sein Vater kann einfach kein richtiger Vater sein. Für Momo interessiert er sich kaum. Viel zu sehr ist er mit seinem eigenen Schicksal beschäftigt. Und Popol war sowieso immer der bessere Sohn.
Momo hat nur einen Freund – einen einzigen – und das ist Monsieur Ibrahim, der arabische Lebensmittelhändler aus der Rue Bleue.
Monsieur Ibrahim war schon immer alt. Alle in der Rue Bleue meinten sich erinnern zu können, dass er schon immer in seinem Kolonialwarenladen gestanden hatte. Allgemein galt Monsieur Ibrahim als weiser Mann. Wahrscheinlich, weil er seit mindestens vierzig Jahren der einzige Araber in einer jüdischen Straße war.
Aber die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen: Denn die Rue Bleue ist nicht blau, Monsieur Ibrahim ist kein Araber, und das Leben ist nicht zwangsläufig ein Trauerspiel...

Dauer: ca. 90 Minuten + 30 Min. Pause
Für Jugendliche & Erwachsene ab 12 Jahren

Weiterlesen: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

 

Die Bremer Stadtmusikanten

Schönheit kennt kein Alter.

Karten buchen: Klick

Eine Grenzstation irgendwo im Balkan. Im immer grenzfreier werdenden Europa wird diese eine Grenze immer Bestand haben. Jeder muss sie früher oder später passieren. Doch das geht nicht einfach so. Grenzbeamte patrouillieren das Terrain und sorgen dafür, dass alles seine Ordnung hat.

Eines Tages tauchen sie auf: ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn.

Weiterlesen: Die Bremer Stadtmusikanten

 

Milchbar

Karten buchen: Klick

 

1958. Charlotte ist eine junge Frau und Armin ein junger Mann. Es ist Sommer und die Milchbar der Ort, an dem sich junge Menschen im Sommer treffen. Sie verlieben sich ineinander und planen eine Hochzeit. Doch dann ist Armin verschwunden und das Einzige was er Charlotte hinterlässt, ist Tom, der gesund und unehelich in ihrem Bauch heranwächst.

90 Minuten - für Jugendliche und Erwachsene

Weiterlesen: Milchbar

 

Russischer TangoAchtung, öffnet in einem neuen Fenster. E-Mail

Pavel Möller-Lück auf den Spuren Pjotr Konstantinowitsch Leschenkos

 

russischer_tango_var2.jpg

Leschenko hat es zum Mythos gebracht. In den dreißiger Jahren bis in die Fünfziger war kein russischer Sänger der Emigration so populär wie er. Nicht nur im Ausland, sondern auch in seinem Heimatland

Obwohl dort keine einzige Platte offiziell veröffentlicht wurde. Seine schwermütigen Tangoweisen galten den kommunistischen Machthabern als bourgeois - als ungeeignet, den Kommunismus aufzubauen. Gehört wurde er trotzdem. Heimlich. Seine zum Teil verbotenen Lieder wurden auf Schellackplatten in die Sowjetunion geschmuggelt und dort zu Spitzenpreisen auf den Schwarzmärkten gehandelt.

Auf ausgedienten Roentgenplatten, den „Rippen“, wurden sie schwarz nachgepresst. Im Sommer 1954 verstarb Leschenko in einem Straflager bei Bukarest unter bis heute ungeklärten Umständen. Sein Grab ist unbekannt. Seine Stimme hat überlebt. Die Faszination der knisternden Patina ist ungebrochen. Wer war dieser populärste Sänger Russlands in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts? Eine Spurensuche.

Spiel: Pavel Möller-Lück
als Gast: Frederic Phung

Weiterlesen: Russischer Tango

 

https://www.theater-laboratorium.org/