Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Endlich alles über Schneewittchen

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"Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so in den Schnee blickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rot im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: Hätt' ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen... "

Zwangsneurotische Zwerge, eine narzisstische Stiefmutter, ein kaum präsenter Vater, der zufälligerweise gleichzeitig auch noch König ist, eine Tatsache, die dem Märchen aber auch keine bedeutende Wendung beibringt. Nicht zu vergessen natürlich der Prinz, der am Ende des Märchens für ein glückliches Ende sorgt. Wobei... ob am Ende wirklich "Ende gut, alles gut" gesagt werden kann, gilt es abzuwarten... Schließlich gibt es da noch ein junges, unter dem Scheffel gehaltenes Mädchen, "schön wie der klare Tag", das nach Freiheit strebt und mit jedem Tag der  vergeht, immer noch schöner und schöner wird und dabei der Stiefmutter vor Augen hält, dass sie zwangsläufig zwar älter, dabei aber nicht unbedingt schöner wird... Da sind Konflikte vorprogrammiert! Eines Tages kommt es, wie es kommen muss. Zum widerholten Male befragt die in erster Linie sich selbst liebende Stiefmutter ihren Zauberspiegel, ob sie noch immer die Schönste im ganzen Land sei. Doch die Antwort des Spiegels bestätigt ihre schlimmsten Befürchtungen:

"Frau Königin, Ihr sied die Schönste hier. Aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr."

Völlig außer sich beschließt sie, ihre Nebenbuhlerin aus dem Weg zu schaffen. Und das Drama nimmt seinen Lauf...

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Zusatzvorstellung "Astrid Lindgren"

Die Theaterferien sind vorbei und wir sind in voller Spielstärke wieder für Sie da! Und das Beste ist, für folgende Zusatzvorstellung gibt es noch Karten:

Donnerstag, 06.09.18 - 20 Uhr 
"Dieser Tag ein Leben - Ein Abend über Astrid Lindgren"

Vorbeikommen lohnt sich definitiv, zumal es eine der letzten Vorstellungen dieser zauberhaften Inszenierung sein wird, bevor sich Anja Hursie in die Babypause verabschiedet und der Abend pausieren wird. Lassen Sie sich diese Gelegenheit auf keinen Fall entgehen!

Einfach Karten online reservieren unter: www.t-ol.de oder telefonisch unter 0441.16464 oder direkt an der Abendkasse.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Dieser Tag ein Leben - Ein Abend über Astrid Lindgren

Termine & Karten
Vorstellungen für Schulen & Kindergärten
Link zur Kritik der NWZ vom 30.09.17

Wir freuen uns sehr über diesen neuen Abend und laden Sie herzlich ein, mit uns und bei uns im Theater Laboratorium Astrid Lindgren zu begegnen. Eigentlich müsste Astrid Lindgrens Lebensbeschreibung dort aufhören, wo ihre eigene Kindheit endete: „Ich weiß noch, wie schrecklich es war, festzustellen, dass man nicht mehr spielen konnte. Es ging einfach nicht mehr.“. Wer Astrid Lindgren ins Land der Kindheit folgt, entdeckt Spuren, die nur darauf warten, verfolgt zu werden.

Dieser Tag ein Leben! Für Astrid Lindgren war das ein zentraler Satz, der sie durch ihr ganzes Leben begleitete. Es ist gerade die natürliche Bewegung des Lebens, das ständige Auf und Ab, die das Leben so einzigartig macht wie es ist. Auch das Leben von Astrid Lindgren war durch viel Auf und Ab geprägt. Die glücklichen Jahre ihrer Kindheit auf Näs gaben Astrid Lindgren die Worte und die Geschichten, die sie später zur erfolgreichsten Kinderbuchautorin der Welt machen sollten. In Interviews hat sie immer gerne und viel in den hellsten Farben über ihre Kindheit erzählt, von der intensiven Spielwelt, ihrer glücklichen Familie, der Sinnlichkeit des Lebens auf dem idyllischen Hof in Småland.

Weiterlesen: Premiere "Dieser Tag ein Leben"

 

Esther Vorwerk: Und auch so bitterkalt

Nach dem Roman von Lara Schützsack / Premiere: 25. Februar 2018

Termine & Karten Vorstellungen für Schulen & Kindergärten

"Lucinda erzählt von Tenebrien. Tenebrien ist das Land, in das alle gehen, die nicht für unsere Welt gemacht sind. Die Dünnhäutigen, die Gläsernen, diejenigen, die zu viel wünschen, diejenigen, die zu viel gewagt und zu viel verloren haben. All die Narben, die wir auf dieser Welt bekommen haben, heilt das tenebrische Meer." (Und auch so bitterkalt, Lara Schützsack)

Dies ist die Geschichte der Schwestern Malina und Lucinda. Es ist die Geschichte von Liebe und Einsamkeit, Macht und Zerbrechlichkeit, Lebendigkeit und Tod. Es geht um den Schmerz, die Hoffnungen und die großen Gefühle, die uns in der Pubertät begleiten. Es geht um Verlorenheit und die Notwendigkeit von Halt. Es geht ums Erwachsenwerden.

Weiterlesen: Und auch so bitterkalt

 

"Der Mann, der niemals weinte"

"Wenn ein kleiner Mensch, voller Angst, in einer unbekannten Stadt nach einem unbekannten Ort oder Bleibe sucht, findet er sich plötzlich machtlos wieder, ohne Wissen, wie sich gegen die Kräfte der Magie zu wehren ist. Nicht er schaut so sehr auf die Häuser, die Häuser schauen eher auf ihn." - Tennessee Williams 

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"Alles lebt durch eine magische Leichtigkeit, die gewiss nur schwer zu erreichen ist und sich auch in reibungslosen Szenenwechseln mit passender Musik zeigt. Ein zauberhafter Abend. Die Minuten vergehen wie im Flug. Nie will man auf die Uhr schauen. Wann hat man so etwas zuletzt in einem Theater erlebt? Wir erinnern uns nicht." (R. Tschapke, Nordwest-Zeitung)

www.nwzonline.de/kultur/wenn-opa-alles-neu-sieht_a_31,1,1620093044.html

In einem Spannungsfeld zwischen clownesker Leichtigkeit und großer Traurigkeit zeichnen wir Pauls Geschichte nach. 

Ein wunderschöner Beitrag von RTL Nord vom 02.12.16

Weiterlesen: Der Mann, der niemals weinte

 

Mary Shelley's Frankenstein

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'Ich gab mir schreckliche Mühe, eine Geschichte zu erfinden, die die geheimsten Ängste der menschlichen Natur ansprechen und Schauer des Entsetzens hervorrufen würde - eine, bei der dem Leser davor grauen würde, sich umzublicken, bei der ihm das Blut in den Andern stocken und der Puls schneller schlagen würde'

Schon als Kind hegte Viktor Frankenstein, Sohn einer angesehenen Genfer Familie, den Wunsch, eines Tages die Geheimnisse des Himmels und der Erde zu erforschen. Auf der Suche nach Ruhm verlässt er sein Elternhaus um sich an der Universität Ingolstadt dem Studium der Naturwissenschaften zu widmen. 'Als Pionier will ich neue, unbekannte Kräfte entdecken und vor der Welt die tiefsten Geheimnisse der Schöpfung ausbreiten', ruft der junge Frankenstein aus. Schließlich richtet er sein Hauptaugenmerk auf die Frage nach dem Ursprung des Lebens, auf den Übergang zwischen Leben und Tod und Tod und Leben.

Weiterlesen: Premiere 'Mary Shelley's Frankenstein'

 

Der große Abend der kleinen Diktatoren

Ab 24:45 Uhr ist Machtruhe

Zum Beitrag von RTL Nord vom 17.11.14

Unter folgendem Link finden Sie die Pressekritik der NWZ

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Das Hilde Lindner-Institut wurde 1952 in Königswinter bei Bonn gegründet. Die unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Stifterin Hilde Lindner hatte die Notwendigkeit erkannt einen Ort zu schaffen, an dem die Menschheit die 'unsterblichen Überreste' ihrer Tyrannen verwahren und beschäftigen kann.

Weiterlesen: Der große Abend der kleinen Diktatoren

 

Aschenputtel

Grimm's Hausmärchen No. 21

Märchen... Alle beginnen Sie mit "es war einmal"...

Es war einmal ein junges Mädchen, das ihre Mutter über alles liebte. Eines Tages wurde die Mutter krank und verstarb. Ihr Vater nahm sich eine neue Frau, die zwei Töchter mit ins Haus brachte. Diese waren schön und weiß von Angesicht, aber garstig und schwarz von Herzen. Da ging eine schlimme Zeit für das arme Stiefkind an. Die Stiefschwestern taten ihr allerlei Herzeleid an, nahmen ihr all ihre schönen Kleider weg, hießen sie, in der Asche zu schlafen und nannten sie nur noch Aschenputtel...

Weiterlesen: Aschenputtel

 

Ein kleines Stück vom Glück

Wie funktioniert das eigentlich mit dem Glück? Was macht uns glücklich? Und gehören das Glück und das Traurigsein nicht irgendwie zusammen?

 

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Weiterlesen: Ein kleines Stück vom Glück

 

Dr. Weltsch & Dr. März

oder Eintagsfliegen werden bevorzugt behandelt. Im Programm seit Oktober 2013

Spiel: Pavel Möller-Lück, Jonathan Went & Anna Mittelstaedt
Dauer: 150min. (inkl. 30 Min. Pause)

Im Institut für Lebenskunst in Zürich kommen die kuriosesten Fälle zu Gehör. Beispielsweise stellt sich bei Dr. Weltsch und Dr. März, Spezialisten fürs Besondere, Herr Feininger ein...
 

Karten buchen | NWZonline: "Theater Laboratorium begeistert Publikum mit 'Dr. Weltsch & Dr. März'"

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"Ich will meine Seele tauchen..."

Ein Abend über Clara & Robert Schumann.

... in den Kelch der Lilie hinein -  Die Lilie soll klingend hauchen - Ein Lied von der Liebsten mein" (Heinrich Heine)

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Vom Fischer und seiner Frau

Warum ein NEIN genauso wichtig wie ein JA ist.

 

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Flaute bei den Fischers. Obwohl... Eigentlich ist alles wie immer. Herr Fischer steht jeden tag um 3 Uhr auf, fährt raus auf's Meer und abends geht's wieder zurück. Dreißig Jahre ging das nun so. Seit drei Wochen ist alles anders.

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Die Rotkäppchen-Variationen

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(Foto: Jörn Steinhoff)

Die Lausitz. Hier wurde 1906 der letzte Wolf in Deutschland erschossen. Und ebenfalls hier wurde er fast neunzig Jahre später wieder angesiedelt.
Und doch bleibt immer ein Unbehagen ob seiner Existenz. Er ist ein Gänger zwischen den Welten, ganz bei sich. Seine Fremdheit ist faszinierend, ein wenig beängstigend und erotisch zugleich. Seine Schönheit und sein „Intellekt“ unwiderstehlich. Seine Augen erzählen von seiner Wärme.

110 Min. + Pause - für Jugendliche und Erwachsene

 > TRAILER

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Der Froschkönig
 

 

Ein Stück über das Leben und die Liebe und den Eiweißgehalt der Fliegen.

Der Froschkönig ist schon lange kein Frosch mehr.
Seit mehr als 15 Jahren regiert er sein Reich.
Doch welch eine Überraschung: Sein Sohn verwandelt sich auch wieder in einen Frosch.

75 Minuten - ab 7 Jahren

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Wenn ich wieder klein bin

"Wenn ich mit Kindern zusammen bin dann leiste ich ihnen Gesellschaft und sie mir. Wir sprechen miteinander oder auch nicht. Es ist meine und ihre Stunde, wenn wir zusammen sind; unsere gemeinsame gute Lebensstunde die meine und die ihre. Und eine, die nie wiederkehrt.."

Spiel: Pavel Möller-Lück | 80 Minuten - ab 12 Jahren

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Des Kaisers neue Kleider

Eine Satire nach H.C. Andersen

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Alles wird kleiner und kleiner in Kopenhagen. Selbst die Kaffeekanne ist kaum mehr zu erkennen, geschweige denn zu benutzen. Nur die Garderobe des Kaisers wird immer größer.

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Monsieur Ibrahim
... und die Blumen des Koran

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Nach Eric-Emmanuel Schmitt

Der junge Momo ist plötzlich ganz auf sich allein gestellt.
Er hat nur einen Freund – einen einzigen – und das ist Monsieur Ibrahim, der arabische Lebensmittelhändler aus der Rue Bleue.
Aber die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen: Denn die Rue Bleue ist nicht blau, Monsieur Ibrahim ist kein Araber, und das Leben ist nicht zwangsläufig ein Trauerspiel...

Eine Erzählung von lächelnder Gewissheit, gelehrtem Charme und eleganter Schönheit. Eine Entdeckung.

90 Minuten + 30 Min. Pause - ab 12 Jahren

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Die Bremer Stadtmusikanten

Schönheit kennt kein Alter.

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Eine Grenzstation irgendwo im Balkan. Im immer grenzfreier werdenden Europa wird diese eine Grenze immer Bestand haben. Jeder muss sie früher oder später passieren. Doch das geht nicht einfach so. Grenzbeamte patrouillieren das Terrain und sorgen dafür, dass alles seine Ordnung hat.

Eines Tages tauchen sie auf: ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn.

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Milchbar

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1958. Charlotte ist eine junge Frau und Armin ein junger Mann. Es ist Sommer und die Milchbar der Ort, an dem sich junge Menschen im Sommer treffen. Sie verlieben sich ineinander und planen eine Hochzeit. Doch dann ist Armin verschwunden und das Einzige was er Charlotte hinterlässt, ist Tom, der gesund und unehelich in ihrem Bauch heranwächst.

90 Minuten - für Jugendliche und Erwachsene

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Russischer TangoAchtung, öffnet in einem neuen Fenster. E-Mail

Pavel Möller-Lück auf den Spuren Pjotr Konstantinowitsch Leschenkos

 

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Leschenko hat es zum Mythos gebracht. In den dreißiger Jahren bis in die Fünfziger war kein russischer Sänger der Emigration so populär wie er. Nicht nur im Ausland, sondern auch in seinem Heimatland

Obwohl dort keine einzige Platte offiziell veröffentlicht wurde. Seine schwermütigen Tangoweisen galten den kommunistischen Machthabern als bourgeois - als ungeeignet, den Kommunismus aufzubauen. Gehört wurde er trotzdem. Heimlich. Seine zum Teil verbotenen Lieder wurden auf Schellackplatten in die Sowjetunion geschmuggelt und dort zu Spitzenpreisen auf den Schwarzmärkten gehandelt.

Auf ausgedienten Roentgenplatten, den „Rippen“, wurden sie schwarz nachgepresst. Im Sommer 1954 verstarb Leschenko in einem Straflager bei Bukarest unter bis heute ungeklärten Umständen. Sein Grab ist unbekannt. Seine Stimme hat überlebt. Die Faszination der knisternden Patina ist ungebrochen. Wer war dieser populärste Sänger Russlands in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts? Eine Spurensuche.

Spiel: Pavel Möller-Lück
als Gast: Frederic Phung

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https://www.theater-laboratorium.org/