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Gastspiel Theater Handgemenge

Höchste Eisenbahn

Männer und ihr Hobby. Ein Welttheater

Zwei Männer spielen auf einer überdimensionalen Modelleisenbahn im Maßstab 1:22,5. Dabei erzählt man gerne. Eisenbahngeschichten. Und eine beginnt so:

"Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Thomas. Er hatte einen kleinen Stoffhund. Eines Tages geschah ein Unglück. Das Lieblingsspielzeug ging auf einer Bahnfahrt verloren. Thomas war untröstlich, nichts auf der Welt machte ihm noch Freude. Wie kann der Vater nur helfen? Er besteigt einen Zug und begibt sich auf die Reise."

Peter Müller und Pierre Schäfer, alias Dirk und Uwe, zwei Modelleisenbahner wie sie im Buche stehen, erzählen Hans Falladas zauberhafte Geschichte 'Lieber Hoppelpoppel - wo bist du'. Und auch, wenn es erst gar nicht danach aussiet, es wird doch eine Fahrt ins Glück.

Erstmals 2002 auf die Bühne gebracht, waren Peter Müller udn Pierre Schäfer mit "Höchste Eisenbahn" schon nahezu überall auf der Welt. Über Frankreich, England und Kanada führte die Reise von Hoppelpoppel bis nach Japan. Ausgezeichnet mit diversen Preisen ist dieses Stück "Welttheater" nun erstmals in Oldenburg zu erleben.

Spiel: Pierre Schäfer & Peter Müller
Regie: Markus Joss
Idee: Peter Müller
Ausstattung: Christian Werdin#

Ein Stück für Männer. Und Frauen und Kinder ab 6 Jahren
Dauer: ca. 70 Min.

 
 

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Frau Meier, die Amsel

Nach dem gleichnamigen Buch von Wolf Erlbruch.
Spielort: Limonadenfabrik

Termine & Karten
Vorstellungen für Schulen & Kindergärten
Premierenkritik der NWZ vom 11.06.2018

Frau Meier macht sich Sorgen. Den ganzen Tag lang. Kleine Sorgen, große Sorgen. Völlig unnötige Sorgen, wie Herr Meier findet. Doch Frau Meier kann nicht anders.
Eines schönen Sommertages steht Frau Meier in ihrem Garten und macht sich, wie sollte es auch anders sein, Sorgen. Darüber, ob die Sonne am nächsten Tag wieder aufgeht und, wenn nicht - ob sie die Pfefferminze für den Pfefferminztee überhaupt noch vom Unkraut unterscheiden könnte, falls überhaupt noch Pfefferminze oder irgendwas anderes in ihrem Garten wachsen würde.
Denn wenn die Sonne nicht mehr aufgeht bleibt alles dunkel und kalt. Und schon macht sie sich Sorgen, ob sie für Herrn Meier eigentlich genügend warme Unterhosen gestrickt hat oder ob sie ihm besser nochmal zwei stricken sollte.
Gerade an diesem Morgen, als Frau Meier eigentlich nur gucken wollte, ob die Kürbisse schon Blüten angesetzt hätten, entdeckt sie einen kleinen schwarzen Vogel mit dicken blauen Augenlidern.
Sie nimmt das kleine Vögelchen in die Hand und nachdem sie es eine ganze Weile lang ratlos angesehen hatte, piepst es ganz schwach und öffnet seinen Schnabel, so dass Frau Meier in einen kleinen roten Schlund blickt. Sofort vergisst sie alle anderen Sorgen und Nöte...

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Und auch so bitterkalt

Nach dem Roman von Lara Schützsack

Termine & Karten Vorstellungen für Schulen & Kindergärten

"Lucinda erzählt von Tenebrien. Tenebrien ist das Land, in das alle gehen, die nicht für unsere Welt gemacht sind. Die Dünnhäutigen, die Gläsernen, diejenigen, die zu viel wünschen, diejenigen, die zu viel gewagt und zu viel verloren haben. All die Narben, die wir auf dieser Welt bekommen haben, heilt das tenebrische Meer." (Und auch so bitterkalt, Lara Schützsack)

Dies ist die Geschichte der Schwestern Malina und Lucinda. Es ist die Geschichte von Liebe und Einsamkeit, Macht und Zerbrechlichkeit, Lebendigkeit und Tod. Es geht um den Schmerz, die Hoffnungen und die großen Gefühle, die uns in der Pubertät begleiten. Es geht um Verlorenheit und die Notwendigkeit von Halt. Es geht ums Erwachsenwerden.

Nach zehn Jahren kehrt Malina in ihr Elternhaus zurück und betritt erstmals wieder das Zimmer ihrer älteren Schwester Lucinda. Sie macht sich auf die Suche, beginnt eine Reise in ihre Vergangenheit, erinnert sich, reflektiert und erweckt ihre Schwester Lucinda wieder zum Leben. Mit ihr erwachen auch all die anderen Gestalten aus der Vergangenheit.

Premierenkritik der NWZ vom 27.02.2018

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https://www.theater-laboratorium.org/