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Gastspiel Schäfer-Euler-Produktion

Irgendwo ein Licht

Ein Wintermärchen nach H.C. Andersen

Termine & Karten

Vorstellungen für Schulen & Kindergärten

"Ich hätte gern alles was Sie haben", sagt die alte Frau vor dem Tresen forsch und hält dem Verkäufer ein brennendes Streichholz und ihren Rucksack unter die Nase. "Hopphopp und jetzt mach voll das Ding." Ihre Augen funkeln aus dem vor Kälte roten Gesicht. "Alles was leuchtet und knallt. Es ist nämlich eine ganz besondere Nacht, wissen Sie."

 

 

 

 

 

 

 

In der letzten Nacht des Jahres läuft eine alte Frau durch die verschneiten Straßen. Für Frau Friedel ist es an der Zeit, sich alles noch einmal genau anzusehen, denn alles hat sich verändert in dieser Stadt. Gar nichts ist mehr wie früher, auch sie nicht. Vieles hat sie vergessen und vieles ist ihr verloren gegangen. Doch eines hat sie nie verloren, das Träumen.

So zündet sie das erste Schwefelhölzchen an. Im warmen Licht der Flamme erscheint alles anders, und ein kleines Lächeln huscht über ihr faltiges Gesicht.

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Der beste Nachmittag der Welt

Stückentwicklung: Esther Vorwerk & Markus Wulf

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Vorstellungen für Schulen & Kindergärten

Schule, Geigenunterricht, Voltigieren, Nachhilfe, Hausaufgaben. Klaras Tag hat Struktur. Aber die Frage ist doch eigentlich: Wo geht die Erde hin, wenn die Kartoffeln wachsen und wäre Klara eine andere, wenn sich ihre Eltern einen anderen Namen ausgedacht hätten? Klara ist neun. Soviel ist sicher. Aber der Rest weniger.

Deshalb kann es auch gut sein, dass sie auf dem Nachhauseweg einen verlorenen Roboter findet. 10 Meter groß. Sehr stark. Wirklich sehr stark. Und er hat überhaupt keinen Namen.. Ist ja auch klar, er hat ja auch keine Eltern. Er ist gebaut worden. Aber wofür eigentlich und von wem? Mag er Kartoffeln? Ist er gefährlich? Klara beschließt, erstmal keine Angst zu haben und ihn zu fragen. Es beginnt: Der beste Nachmittag der Welt.

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Gastspiel Theater Handgemenge

Höchste Eisenbahn

Männer und ihr Hobby. Ein Welttheater

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Zwei Männer spielen auf einer überdimensionalen Modelleisenbahn im Maßstab 1:22,5. Dabei erzählt man gerne. Eisenbahngeschichten. Und eine beginnt so:

"Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Thomas. Er hatte einen kleinen Stoffhund. Eines Tages geschah ein Unglück. Das Lieblingsspielzeug ging auf einer Bahnfahrt verloren. Thomas war untröstlich, nichts auf der Welt machte ihm noch Freude. Wie kann der Vater nur helfen? Er besteigt einen Zug und begibt sich auf die Reise."

Peter Müller und Pierre Schäfer, alias Dirk und Uwe, zwei Modelleisenbahner wie sie im Buche stehen, erzählen Hans Falladas zauberhafte Geschichte 'Lieber Hoppelpoppel - wo bist du'. Und auch, wenn es erst gar nicht danach aussiet, es wird doch eine Fahrt ins Glück.

Erstmals 2002 auf die Bühne gebracht, waren Peter Müller udn Pierre Schäfer mit "Höchste Eisenbahn" schon nahezu überall auf der Welt. Über Frankreich, England und Kanada führte die Reise von Hoppelpoppel bis nach Japan. Ausgezeichnet mit diversen Preisen ist dieses Stück "Welttheater" nun erstmals in Oldenburg zu erleben.

Spiel: Pierre Schäfer & Peter Müller
Regie: Markus Joss
Idee: Peter Müller
Ausstattung: Christian Werdin

Ein Stück für Männer. Und Frauen und Kinder ab 6 Jahren
Dauer: ca. 70 Min.

 
 

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Frau Meier, die Amsel

Nach dem gleichnamigen Buch von Wolf Erlbruch.
Spielort: Limonadenfabrik

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Premierenkritik der NWZ vom 11.06.2018

Frau Meier macht sich Sorgen. Den ganzen Tag lang. Kleine Sorgen, große Sorgen. Völlig unnötige Sorgen, wie Herr Meier findet. Doch Frau Meier kann nicht anders.
Eines schönen Sommertages steht Frau Meier in ihrem Garten und macht sich, wie sollte es auch anders sein, Sorgen. Darüber, ob die Sonne am nächsten Tag wieder aufgeht und, wenn nicht - ob sie die Pfefferminze für den Pfefferminztee überhaupt noch vom Unkraut unterscheiden könnte, falls überhaupt noch Pfefferminze oder irgendwas anderes in ihrem Garten wachsen würde.
Denn wenn die Sonne nicht mehr aufgeht bleibt alles dunkel und kalt. Und schon macht sie sich Sorgen, ob sie für Herrn Meier eigentlich genügend warme Unterhosen gestrickt hat oder ob sie ihm besser nochmal zwei stricken sollte.
Gerade an diesem Morgen, als Frau Meier eigentlich nur gucken wollte, ob die Kürbisse schon Blüten angesetzt hätten, entdeckt sie einen kleinen schwarzen Vogel mit dicken blauen Augenlidern.
Sie nimmt das kleine Vögelchen in die Hand und nachdem sie es eine ganze Weile lang ratlos angesehen hatte, piepst es ganz schwach und öffnet seinen Schnabel, so dass Frau Meier in einen kleinen roten Schlund blickt. Sofort vergisst sie alle anderen Sorgen und Nöte...

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Und auch so bitterkalt

Nach dem Roman von Lara Schützsack

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"Lucinda erzählt von Tenebrien. Tenebrien ist das Land, in das alle gehen, die nicht für unsere Welt gemacht sind. Die Dünnhäutigen, die Gläsernen, diejenigen, die zu viel wünschen, diejenigen, die zu viel gewagt und zu viel verloren haben. All die Narben, die wir auf dieser Welt bekommen haben, heilt das tenebrische Meer." (Und auch so bitterkalt, Lara Schützsack)

Dies ist die Geschichte der Schwestern Malina und Lucinda. Es ist die Geschichte von Liebe und Einsamkeit, Macht und Zerbrechlichkeit, Lebendigkeit und Tod. Es geht um den Schmerz, die Hoffnungen und die großen Gefühle, die uns in der Pubertät begleiten. Es geht um Verlorenheit und die Notwendigkeit von Halt. Es geht ums Erwachsenwerden.

Nach zehn Jahren kehrt Malina in ihr Elternhaus zurück und betritt erstmals wieder das Zimmer ihrer älteren Schwester Lucinda. Sie macht sich auf die Suche, beginnt eine Reise in ihre Vergangenheit, erinnert sich, reflektiert und erweckt ihre Schwester Lucinda wieder zum Leben. Mit ihr erwachen auch all die anderen Gestalten aus der Vergangenheit.

Premierenkritik der NWZ vom 27.02.2018

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Olaf der Elch

Eine Weihnachtsgeschichte nach Volker Kriegel

Gastspiel Daniel Wagner & Theater Anna Rampe

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Die Presse schreibt: "Und dieses Buch, lieber Weihnachtsmann, das Völker Kriegel auch noch zum Niederknien schön illustriert hat, legen Sie bitte jedem großen und kleinen Kind untern Tannen­baum. Und sie werden sie alle glücklich machen. Garantiert."

Wer nicht bis dahin warten will, kann sich diese Weihnachts­ge­schich­te über die wunderbare Freund­schaft zweier Einzel­gäng­er bei uns im Theater anschauen: als Olaf der Elch noch sein über­großes Ge­weih hatte, machte ihn das zum Ge­spött im Wald.
Als jedoch seine Schaufel abbricht, ist er noch nicht einmal mehr als Weihnachtselch zu gebrauchen - bis er den einäugigen Weih­nachts­mann trifft und die bei­den zu einem unschlagbaren Gespann werden.

 

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Der kleine Herr Winterstein

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Die Geschichte einer Andersartigkeit

Plötzlich war er da. In meinem kleinen Zimmer stand er an meiner Schreibmaschine.
Er kam aus meinen Gedanken, ist meine Romanfigur. Ich hatte gerade begonnen, ein Buch über ihn zu schreiben.
Über Roman Winterstein, den berühmten jüdischen Geiger. Er erzählt mir seine Lebensgeschichte, und zusammen tauchen wir ein in das Berlin der 40er Jahre. Ich lerne seinen Vater kennen, einen schrulligen Schirmfabrikanten. Schirme spielen eine große Rolle in Herrn Wintersteins Leben. Ich darf bei seinem legendären Konzert in Amsterdam dabei sein. Dort verliebt er sich in Rosa van den Glück. Welch ein Zufall, denn auch in Rosas Leben spielen Schirme eine wichtige Rolle. Zusammen gehen sie nach Berlin. Doch dort ist es unglaublich kalt geworden...


"Alles ist in den Büchern", sagt Herr Winterstein. Zart und leise wird die Geschichte einer Andersartigkeit erzählt.
Für Kinder eine erste, vorsichtige emotionale Berührung mit einem schwierigen Thema, welches exemplarisch an einem Schicksal festgemacht wird.
Für Erwachsene mehr als eine Erinnerung.
Für alle ein Stück hinreißendes Theater.

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Mama, Papa & ich

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Mama - das ist Angelika, 38 Jahre alt. Sie arbeitet in derselben Firma wie ihr Mann.

Papa - das ist Christian, 44 Jahre alt. Er fährt einen Golf und interessiert sich für Gesteinskunde.

"Und ich bin Clara und 4 Jahre alt. Ich bin noch ziemlich klein, obwohl Tante Lydia immer sagt 'Bist du aber groß geworden!'. Dabei bin ich nur größer als ihr Baby und die Katze. Und ich darf nichts selber bestimmen - weil ich ja klein bin. Mein Papa ist so groß, dass ich manchmal alles dreimal sagen muss, bis er mich hört. Und Mama ist so große, dass sie einen sündhaft teuren Lippenstift hat, den ich nicht benutzen darf. Wenn ich groß bin, dann..."

 

Eines Nachts hat Clara einen ganz besonderen Traum...

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https://www.theater-laboratorium.org/