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Der beste Nachmittag der Welt

Stückentwicklung:
Esther Vorwerk & Markus Wulf

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„Mensch Klara, du sollst doch nicht immer alles aufheben, was du findest!“ sagt die Mama.
Aber Klara hat einen Roboter gefunden. Fünf Meter groß. Unglaublich stark und fliegen kann er auch. Unglaublich was man mit dem alles machen könnte.
Aber wofür er genau gebaut wurde, das weiß Klara nicht und er selbst erst recht nicht. Er weiß eigentlich gar nichts, findet Klara. Und deswegen beschließt sie ihm alles zu zeigen.
Die Wolken, die Bäume, die Ampel, den Kiosk, ihr Zimmer, das Armband von Mo und natürlich Ronan Keating. Die Welt eben.
Sie erklärt was ein Witz ist und den Unterschied zwischen wichtigen Regeln und nicht so wichtigen Regeln. Und sie spielen. Den ganzen Nachmittag, bis Klara ins Bett muss und der Roboter wieder in die Fabrik. Denn seine Erfinderin hat ganz andere Pläne. Erwachsene Pläne. Pläne über die Kinder sich wirklich nicht den Kopf zerbrechen müssen, sagt sie. Da kann sie Klaras Einmischung überhaupt nicht gebrauchen. Aber Klara hat sich schon eingemischt.
 
Warum sind wir hier? Wer bin ich? Wer bist du? Was bedeutet es ein Mensch zu sein? Muss eine Maschine machen wofür sie gebaut wurde? Kann ich die Welt mit gestalten? kann man Kuchen auch zum Abendbrot essen? Ein kleines Stück Theater über die ganz großen Kinder- und Menschheitsfragen
 
Spiel: Esther Vorwerk
Regie: Markus Wulf
Figuren: Mechtild Nienaber

Für Kinder ab 5 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten

 
 

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Und auch so bitterkalt

Nach dem Roman von Lara Schützsack

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"Lucinda erzählt von Tenebrien. Tenebrien ist das Land, in das alle gehen, die nicht für unsere Welt gemacht sind. Die Dünnhäutigen, die Gläsernen, diejenigen, die zu viel wünschen, diejenigen, die zu viel gewagt und zu viel verloren haben. All die Narben, die wir auf dieser Welt bekommen haben, heilt das tenebrische Meer." (Und auch so bitterkalt, Lara Schützsack)

Dies ist die Geschichte der Schwestern Malina und Lucinda. Es ist die Geschichte von Liebe und Einsamkeit, Macht und Zerbrechlichkeit, Lebendigkeit und Tod. Es geht um den Schmerz, die Hoffnungen und die großen Gefühle, die uns in der Pubertät begleiten. Es geht um Verlorenheit und die Notwendigkeit von Halt. Es geht ums Erwachsenwerden.

Nach zehn Jahren kehrt Malina in ihr Elternhaus zurück und betritt erstmals wieder das Zimmer ihrer älteren Schwester Lucinda. Sie macht sich auf die Suche, beginnt eine Reise in ihre Vergangenheit, erinnert sich, reflektiert und erweckt ihre Schwester Lucinda wieder zum Leben. Mit ihr erwachen auch all die anderen Gestalten aus der Vergangenheit.

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Frau Meier, die Amsel

Nach dem gleichnamigen Buch von Wolf Erlbruch.
Spielort: Limonadenfabrik

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Premierenkritik der NWZ vom 11.06.2018

Frau Meier macht sich Sorgen. Den ganzen Tag lang. Kleine Sorgen, große Sorgen. Völlig unnötige Sorgen, wie Herr Meier findet. Doch Frau Meier kann nicht anders.
Eines schönen Sommertages steht Frau Meier in ihrem Garten und macht sich, wie sollte es auch anders sein, Sorgen. Darüber, ob die Sonne am nächsten Tag wieder aufgeht und, wenn nicht - ob sie die Pfefferminze für den Pfefferminztee überhaupt noch vom Unkraut unterscheiden könnte, falls überhaupt noch Pfefferminze oder irgendwas anderes in ihrem Garten wachsen würde.
Denn wenn die Sonne nicht mehr aufgeht bleibt alles dunkel und kalt. Und schon macht sie sich Sorgen, ob sie für Herrn Meier eigentlich genügend warme Unterhosen gestrickt hat oder ob sie ihm besser nochmal zwei stricken sollte.
Gerade an diesem Morgen, als Frau Meier eigentlich nur gucken wollte, ob die Kürbisse schon Blüten angesetzt hätten, entdeckt sie einen kleinen schwarzen Vogel mit dicken blauen Augenlidern.
Sie nimmt das kleine Vögelchen in die Hand und nachdem sie es eine ganze Weile lang ratlos angesehen hatte, piepst es ganz schwach und öffnet seinen Schnabel, so dass Frau Meier in einen kleinen roten Schlund blickt. Sofort vergisst sie alle anderen Sorgen und Nöte...

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Mama, Papa & ich

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Mama - das ist Angelika, 38 Jahre alt. Sie arbeitet in derselben Firma wie ihr Mann.

Papa - das ist Christian, 44 Jahre alt. Er fährt einen Golf und interessiert sich für Gesteinskunde.

"Und ich bin Clara und 4 Jahre alt. Ich bin noch ziemlich klein, obwohl Tante Lydia immer sagt 'Bist du aber groß geworden!'. Dabei bin ich nur größer als ihr Baby und die Katze. Und ich darf nichts selber bestimmen - weil ich ja klein bin. Mein Papa ist so groß, dass ich manchmal alles dreimal sagen muss, bis er mich hört. Und Mama ist so große, dass sie einen sündhaft teuren Lippenstift hat, den ich nicht benutzen darf. Wenn ich groß bin, dann..."

 

Eines Nachts hat Clara einen ganz besonderen Traum...

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Der kleine Herr Winterstein

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Die Geschichte einer Andersartigkeit

Plötzlich war er da. In meinem kleinen Zimmer stand er an meiner Schreibmaschine.
Er kam aus meinen Gedanken, ist meine Romanfigur. Ich hatte gerade begonnen, ein Buch über ihn zu schreiben.
Über Roman Winterstein, den berühmten jüdischen Geiger. Er erzählt mir seine Lebensgeschichte, und zusammen tauchen wir ein in das Berlin der 40er Jahre. Ich lerne seinen Vater kennen, einen schrulligen Schirmfabrikanten. Schirme spielen eine große Rolle in Herrn Wintersteins Leben. Ich darf bei seinem legendären Konzert in Amsterdam dabei sein. Dort verliebt er sich in Rosa van den Glück. Welch ein Zufall, denn auch in Rosas Leben spielen Schirme eine wichtige Rolle. Zusammen gehen sie nach Berlin. Doch dort ist es unglaublich kalt geworden...


"Alles ist in den Büchern", sagt Herr Winterstein. Zart und leise wird die Geschichte einer Andersartigkeit erzählt.
Für Kinder eine erste, vorsichtige emotionale Berührung mit einem schwierigen Thema, welches exemplarisch an einem Schicksal festgemacht wird.
Für Erwachsene mehr als eine Erinnerung.
Für alle ein Stück hinreißendes Theater.

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Gastspiel Schäfer-Euler-Produktion

Irgendwo ein Licht

Frei nach H.C. Andersen

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"Ich hätte gern alles was Sie haben", sagt die alte Frau vor dem Tresen forsch und hält dem Verkäufer ein brennendes Streichholz und ihren Rucksack unter die Nase. "Hopphopp und jetzt mach voll das Ding." Ihre Augen funkeln aus dem vor Kälte roten Gesicht. "Alles was leuchtet und knallt. Es ist nämlich eine ganz besondere Nacht, wissen Sie."

 

In der letzten Nacht des Jahres läuft eine alte Frau durch die verschneiten Straßen. Für Frau Friedel ist es an der Zeit, sich alles noch einmal genau anzusehen, denn alles hat sich verändert in dieser Stadt. Gar nichts ist mehr wie früher, auch sie nicht. Vieles hat sie vergessen und vieles ist ihr verloren gegangen. Doch eines hat sie nie verloren, das Träumen.

So zündet sie das erste Schwefelhölzchen an. Im warmen Licht der Flamme erscheint alles anders, und ein kleines Lächeln huscht über ihr faltiges Gesicht.

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--ÖFFENTLICHE ZUSATZVORSTELLUNG: 29.10.2018 - 11 Uhr--

Das Feministische Paradies

Time's up! - Eine generationsübergreifende Performance

Veranstalter: Jugendkulturarbeit e.V.

26.10. - 20 Uhr (Premiere)
27.10. - 20 Uhr
28.10. - 19 Uhr
29.10. - 11 Uhr

Spielort: Limonadenfabrik

12 EUR / 7 EUR erm.
(Gruppenpreis für die Vormittagsveranstaltung nach Absprache)

Wie bist du geworden, wie du bist? Was hast du in deinen Beziehungen zu Frauen gelernt? Was hast du in deinen Beziehungen zu Männern gelernt? Was ist weiblich, was ist männlich? Was müsste sich ändern? Ist / war deine Mutter Feministin?

Das Feministische Paradies nutzt als künstlerisches Format performative Darstellungsmöglichkeiten um gesellschaftliche Entwicklungen kritisch abzubilden und sich diesen Fragen zu stellen.

"Ich liebe das Leben so sehr und verabscheue den Gedanken, eines Tages sterben zu müssen. Und außerdem bin ich schrecklich gierig, ich möchte vom Leben alles, ich möchte eine Frau, aber auch ein Mann sein, viele Freund haben und allein sein, viel arbeiten und gute Bücher schreiben, aber auch reisen und mich vergnügen, egoistisch und nicht egoistisch sein."
(Simone de Beauvoir; ich will vom Leben alles)

Frauen unterschiedlicher Generationen trafen sich gemeinsam um sich im Spannungsfeld historischer Entwicklungen und des eigenen jeweiligen biografischen Hintergrunds auszutauschen. 

Weiterlesen: Das feministische Paradies

 
 

https://www.theater-laboratorium.org/