Dr. Weltsch und Dr. März

Oder: Eintagsfliegen werden bevorzugt behandelt

Im Institut für Lebenskunst in Zürich kommen die kuriosesten Fälle zu Gehör. Beispielsweise stellt sich bei Dr. Weltsch und Dr. März, Spezialisten fürs Besondere, Herr Feininger ein. Zwei Jahre hat er sich aufopferungsvoll um sein krankes Frauchen gekümmert, hat bei ihr im Bettchen geschlafen und dieses nur äußerst selten und mit fremder Hilfe verlassen. Doch nun ist seine primäre Bezugsperson verstorben und Herr Feininger muss allein zurechtkommen. Dies stellt sich allerdings als schwierig heraus, da er sich in den letzten Jahren  mehr und mehr vergaß. Nun muss er wieder in die Bewegung kommen, ganz behutsam und langsam, Schrittchen für Schrittchen.

Die Doktoren Weltsch und März haben ein Händchen für fragile Fälle und durchaus ungewöhnliche Ansätze, diese zu lösen. So auch bei Rachel und Will Silverman, die den weiten Weg aus New York in die Zürcher Praxis angetreten haben. Sie lernen, wieder aufeinander zuzugehen und im Besonderen, einander wieder zuzuhören.

Patentrezepte werden nicht ausgestellt, es verlässt jedoch niemand das Institut so, wie er es betreten hat... Herzlich Willkommen im Institut für Lebenskunst, Kleine Str. 8, Termine nach Absprache.

 

Für Jugendliche und Erwachsene
Dauer: 120 Minuten + circa 30 Minuten Pause

 

Spiel


Pavel Möller-Lück, Jonathan Went, Anna Mittelstaedt

 

Technik


Jochen Faber

 

Produktion


Regie: Pierre Schäfer, Barbara Schmitz-Lenders

Figuren: Mechtild Nienaber

Bühne und Ausstattung: Beatrice Bader, Janosch Dannemann, Max Rauer, Malte Tabeling

Fotos: Janosch Dannemann