Milchbar

Karten buchen: Klick

 

1958. Charlotte ist eine junge Frau und Armin ein junger Mann. Es ist Sommer und die Milchbar der Ort, an dem sich junge Menschen im Sommer treffen. Sie verlieben sich ineinander und planen eine Hochzeit. Doch dann ist Armin verschwunden und das Einzige was er Charlotte hinterlässt, ist Tom, der gesund und unehelich in ihrem Bauch heranwächst.

90 Minuten - für Jugendliche und Erwachsene

 

 


In ihrer Not heiratet sie Gustav Thieme, einen Fabrikanten aus Hamburg. Tom wird später adoptiert. Immer wieder versucht Tom, etwas über seinen leiblichen Vater zu erfahren und scheitert am Schweigen der Mutter. Jetzt ist Charlotte alt geworden und ihre beginnende Demenz macht es ihr zunehmend schwerer, ihre Lebenslüge aufrecht zu erhalten.

Sie vergisst zu verdrängen, was sie bisher so erfolgreich verdrängt hatte. Zunächst widerwillig begibt sich Tom nun auf eine Reise durch Erinnerungen, Wunschvorstellungen und Lebensentwürfe, auf der er vielleicht am Ende seinem Vater begegnen wird.

Spiel: Pavel Möller-Lück, Barbara Schmitz-Lenders, Jonathan Went
Regie: Markus Wulf 
Inszenierungsteam: Pierre Schäfer, P. Möller-Lück, B.Schmitz-Lenders,
J.Went, F.Phung, G.Panneborg, J.Faber, B.Bader.
Figuren und Objekte: Mechtild Nienaber, B.Schmitz-Lenders

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stiftung Kunst und Kultur der Landessparkasse zu Oldenburg, die EWE-Stiftung sowie die OLB-Stiftung.

Kritik Diabolo Ausgabe 41/09
"Spiel der verdrängten Erinnerungen"

http://www.theater-laboratorium.org/