Effi Briest

Nach dem gleichnamigen Roman von Theodor Fontane

„Man braucht nicht glücklich zu sein, am allerwenigsten hat man einen Anspruch darauf, und den, der einem das Glück genommen hat, den braucht man nicht notwendig aus der Welt zu schaffen.[...] Man kann ihn, wenn man weltabgewandt weiterexistieren will, auch laufen lassen.

 

Aber im Zusammenleben mit
den Menschen hat sich ein Etwas gebildet, das nun mal da ist
und nach dessen Paragraphen wir uns gewöhnt haben, alles zu
beurteilen, die Anderen und uns selbst. Und dagegen zu verstoßen
geht nicht; die Gesellschaft verachtet uns, und zuletzt
tun wir es selbst und können es nicht aushalten und jagen uns
die Kugel durch den Kopf. Verzeihen Sie, daß ich Ihnen solche
Vorlesung halte, die schließlich doch nur sagt, was sich jeder
selber hundertmal gesagt hat. Aber freilich, wer kann was Neues
 sagen!“

Spiel: Barbara Schmitz-Lenders & Pavel Möller-Lück, Regie:
Burkhard Siedhoff, Figuren: Barbara Schmitz-Lenders, Mechthild
Nienaber, Bauten: Tobias Lahode, Musik: Kai Leinweber

120 Minuten J/E

 

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Nach dem gleichnamigen Roman von Theodor Fontane

Nach dem gleichnamigen Roman von Theodor Fontane

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