Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Das Theater Laboratorium

Das Theater Laboratorium in der Kleinen Straße 8 in Oldenburg.
Nach über 3 Jahren Bauzeit wurde die neue Spielstätte des "Theater Laboratorium" erstmals für Gäste geöffnet.
2010 wurde es mit dem Denkmalschutzpreis der Stadt Oldenburg ausgezeichnet.

 

Weiterlesen: Tag des Denkmals

 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Das Theater Laboratorium

Das Theater Laboratorium wurde 1979 gegründet.
Barbara Schmitz-Lenders und Pavel Möller-Lück haben sich während des Studiums des Figurentheaters an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart kennen gelernt. Ausgestattet mit Stipendien der Baden-Württembergischen Kunststiftung entstand ein Freiraum zur Suche nach einem individuellen Weg.
Nach Tourneen durch zahlreiche Länder, Fernseh- und Regiearbeiten zog das Theater Laboratorium 1995 mit Hilfe der Stadt Oldenburg und des Landes Niedersachsen in ein festes Haus, die Wilhelmstraße 13, eine unscheinbar im Zentrum Oldenburgs gelegene alte Holzbaracke, die an den Charme einer alten schwedischen Dorfschule erinnert.

Im September 2008 wechselte das Theater Laboratorium nach drei Jahren aufwendiger Sanierung und Umbau seine Spielstätte in die ehemalige 1.Turnhalle des Oldenburger Turnerbundes (OTB) von 1869, Kleine Straße 8. Hier wird das Theater vom "Theater Laboratorium Oldenburg e.V." geführt. Seitdem verfügt das Theater über ein großzügiges Theater-Cafe, das seine Tore an warmen Tagen zu einem Innenhof, dem „Grünen Foyer“, öffnet. Der Zuschauersaal bietet nun ein altes samtenes Theatergestühl mit 182 nummerierten Sitzplätzen in jeweils ansteigenden Reihen und 3 Sitzplatzkategorien.

Das Theater Laboratorium in der Kleinen Straße 8

Struktur

Das Theater Laboratorium in der Kleinen Straße 8, das seit der Herbst/Winter-Spielzeit 2009 vom Trägerverein „Theater Laboratorium Oldenburg e.V.“ geführt wird, kommt der weiterhin überwältigenden Nachfrage nach Theatervorstellungen mit Pavel Möller-Lück und seiner Frau Barbara Schmitz-Lenders, die neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit auch die künstlerische Leitung im Trägerverein übernommen haben, durch viele Zusatzaufführungen nach, so dass mittlerweile von Montags bis Sonntags Programm angeboten wird.
Ergänzt wird die Sparte Theater durch eine Konzertreihe, die vom Singers- & Players Club im Hause veranstaltet wird, sowie durch eine Literaturreihe, veranstaltet durch die Buchhandlung Isensee.

Aus Einspielergebnissen werden die ganzjährliche Unterhaltung des Theaterhauses sowie die Gehälter für künstlerische Leitung, Schauspiel Organisation / Öffentlichkeitsarbeit finanziert. Bei Neuinszenierungen ist der „Theater Laboratorium Oldenburg e.V.“ daher darauf angewiesen für die hierfür zusätzlich benötigten Gelder Drittmitteln einzuwerben, die eine vollständige Deckung der Inszenierungskosten möglich machen.

 

NEU IN UNSEREM ENSEMBLE!

Karolin Bothmer-Vollegg

geb. 15. November 1939 in Baden bei Wien

Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Privatlehrer, vor allem Alma Seidler, vervollständigten ihre Schauspiel-, Tanz- und Gesangsausbildung.
Ihr Theaterdebüt gab sie 1959 als Recha in Lessings Nathan der Weise  am Burgtheater.  1960/61 spielte sie an den Städtischen Bühnen Heidelberg, 1961 bis 1966 wieder in Wien am Burgtheater, Rollen waren u.a. die Hero in Grillparzers Des Meeres und der Liebe Wellen und Inken Peters in Hauptmanns Vor Sonnenuntergang. Gastspiele führten sie an die Münchner Kammerspiele als Luise in Kabale und Liebe, sowie zu den Salzburger Festspielen: hier spielte sie 1961 Lottchen in Raimunds Der Bauer als Millionär, Antoinette Hechinger in Hofmannsthals Der Schwierige. Von 1969 bis 1972 war sie die Buhlschaft im Salzburger Jedermann, 1973 spielte sie die Marie in Shakespeares Was ihr wollt, 1976 die Flora Baumscheer in Nestroys Der Talisman, und 1980 die Genia Hofreiter in Schnitzlers Das weite Land.
Von 1967 bis 1985 war sie am Schauspielhaus Zürich engagiert. Wichtige Rollen waren hier die Elisabeth in Schillers Maria Stuart, die Kate in Spewack/Porters Kiss me Kate, Dorine in Molières Tartuffe, Arkadina in Čechovs Die Möwe, die Alte in Ionescos Die Stühle, und Alice in Strindbergs
Totentanz.
Ab Mitte der 1980er Jahre arbeitete sie vermehrt, später ausschließlich, für Film und Fernsehen, darunter viele Serien.
2009 dann erstes Engagement als Charlotte Thieme in Milchbar im Theater Laboratorium.
Ab dieser Spielzeit spielt Frau Bothmer-Vollegg die Martha Dobschütz in Rotkäppchen-Variationen und ist nunmehr fest im Ensemble unseres Theaters.


 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Wir zwitschern

unter www.twitter.com/DasLaboratorium

 
 

http://www.theater-laboratorium.org/