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Liebes Publikum,

richtig glücklich sind wir mit unserem neuen Abend über das Leben von Clara und Robert Schumann. Es werden so viele Saiten angeschlagen, die den Abend zum Klingen bringen. Ein ganzes Leben schlägt sich auf und immer neue Facetten werden berührt, auch gerade über die Inszenierungzeit hinaus. Es ist der Beginn eines langen Gesprächs zwischen „allen“ Beteiligten. Ihre begeisterte Aufnahme dieses Abends ist Freude uns Ansporn für uns zugleich.

Was erwartet Sie in diesem Programm? Im Februar stellt der nicht nur von uns so geschätzte Oldenburger Autor Klaus Modick sein mit Spannung erwartetes neues Buch in unserem Theater vor. Im März kommt die „Beethovenmaschine“. Tina Teubner, Ben Süverkrup und Stephan Picard nähern sich hier einem Revolotionär. Im April gibt es gleich drei Konzerte. Im Mai erzählen wir wieder über den Tangokönig Pjotr Leschenko, selbst verständlich wird dann auch wieder im Anschluss der Veranstaltung in unserem Cafe Tango getanzt. Der „Russische Tango“ ist unser schönster Nischenabend und wird es immer bleiben. Kein Kult, nein, ein Geheimtipp. Im Juni gibt es ein Wiedersehen mit Sophie Wachendorf und ihrem „Luz del Norte“.

Eine musikalische Neuentdeckung auf Augenhöhe mit unserem Lielingscantautore Pippo Pollina eröffnet die Singers & Players Reihe: Fabrizio Consoli bringt italienisches Herzklopfen und Temperament auf die Bühne. Googlen Sie die sinnliche Sängerin Céline Rudolph und youtuben Sie Park Stickney, den Giganten der Konzertharfe. Mit Sven Ratzke erschließt sich ein Entertainer von Format eines Tim Fischer unser Haus und mit Wallis Bird ist erneut ein weiblicher Shootingstar aus „Inas Nacht“ bei uns zu Gast. Und vergessen Sie nicht: Alle Konzerte in unserem Theater sind um Längen intensiver, als es die Videos im Internet wiedergeben können.

Die Spendenaktion der Spielzeit gilt dieses mal nicht einem unserer Projekte, sondern konzentriert sich auf die Unterstützung von Jannek Zechner. Er ist ein feiner junger Mann mit einem wirklichen Ausnahmetalent an der Gitarre. Und so hat er sich in Boston auf dem Berklee College of Music, dem wohl renommiertesten College für Jazz/Pop und Rock in der Welt, beworben. Und wurde angenommen. Das Studium ist anspruchsvoll, auch seitens der Studiengebühren. Deshalb schlagen wir vor, dass unser Theater mit all seinen Zuschauern seine Familie für ein Jahr ist. Natürlich schicken wir einen Oldenburger Jungen mit einem solchen Talent nach Boston. Wir würden uns hier sehr über Ihr Engagement freuen. Einzelheiten erfahren Sie im Theater oder auf unserer Homepage. Und steuerlich erfreulich ist die Spende dann auch noch.

Herzlich willkommen in unserem Haus! Genießen Sie den Winter und den Frühling mit uns. Und den Sommer. Lassen Sie uns zusammen schauen in die kleinen und großen Welten. Schließen möchten wir mit einem der schönsten Gedichte von Theodor Storm, „Die Dämmerstunde“

Im Sessel du, und ich zu deinen Füßen
Das Haupt dir zugewendet, saßen wir
Und sanfter fühlten wir die Stunden fließen
Und stiller ward es zwischen mir und dir;
Bis unsre Augen ineinander sanken
Und wir berauscht der Seele Atem tranken.

Barbara Schmitz-Lenders &  Pavel Möller-Lück