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Liebes Publikum,

„Die Bewegung ist das Tor zum Lernen“ sagte Paul Dennison einst. Gleich mit zwei neuen Inszenierungen starten wir in die neue Spielzeit. Barbara Schmitz-Lenders und Anja Hursie zeigen uns ihr Aschenputtel. Es ist eine zauberhafte und sinnliche Auseinandersetzung geworden, mit einem großes Thema: vom Vertrauen, das die Angst besiegt. Ein Märchen und ein Thema, das wir für Kinder und Erwachsene zeigen wollen. Vom Aschenputtel bis zur Königin eben. Ein bewegendes Stück.

Im Oktober dann folgt Der große Abend der kleinen Diktatoren. In einem Zwischenlager der Geschichte verharren unsere Diktatoren. Wir wagen einen poetischen Blick in die Untiefen, auf die Lächerlichkeit, auf das Böse, das Leid und das Groteske. Wenn dieser Abend, den wir in diesen Wochen schreiben, ein politischer werden sollte, dann nicht, weil er bereits Verstorbene anklagt, sondern weil er Mechanismen nachspürt, die, personenunabhängig, noch immer existent sind, vielleicht gar zu den Eigenarten der Menschen einfach dazu gehören. Oder wie Kästner sagt: „von chronischer Aktualität“ sind. Es spielen Beatrice Bader, Pavel Möller-Lück und Jonathan
Went.

Inszenieren können wir diesen Abend bereits in unserem neuen Probenhaus. Hier wird in der Sommerpause ein Provisorium geschaffen, damit unsere zarten Inszenierungspflanzen ein eigenes Gewächshaus haben können. Wir brauchen in dieser Spielzeit Ihre Hilfe für unser neues Projekt. Wenn jeder Zuschauer einen Stein übernimmt, kommen wir einen großen Schritt weiter. Und wer ein Fenster übernehmen kann, der gibt ein Fenster. Jeder, wie er mag und kann. Wir sind eine große Theaterfamilie und belohnen uns alle zusammen mit den neuen Möglichkeiten.

Zumal wir in dieser Spielzeit unser 20jähriges Jubiläum in Oldenburg feiern. Ein Theaterwunder ist hier entstanden, eine große Nähe zwischen unserem Theater und Ihnen, unserem Publikum.

Gleich zum Beginn der Spielzeit gibt es drei Abende, die Sie zum Tanzen einladen möchten. Unser Foyer ist ein idealer Ort für den Salsa und den Tango. Tanzen Sie Trauer und Schmerz, Freude und Glück. Alles ist Bewegung! Es sind keine Vorkenntnisse zur Teilnahme erforderlich.

In unserer eben begonnenen Reihe über Lebensfragen freuen wir uns im September sehr auf Wilhelm Schmid. Wir haben ihn in Hamburg in einem kleinen, literarischen Kreis kennenlernen
dürfen und waren fasziniert. Er wird bei uns sein Buch „Gelassenheit: Was wir gewinnen, wenn wir älter werden“ vorstellen.

Bewegen werden Sie auch unsere ausgesuchten Kabarett- und Konzertabende. Der wunderbare Sebastian Krämer kommt wieder ins Laboratorium, auch „Quadro Nuevo“ werden wir wiedersehen, mit einem Programm für Kinder und einem Abend für Erwachsene. Erstmalig begrüßen wir Christin Marquitan mit Ihrem Programm „Glück ist, wenn es genügt!“

Viel bewegt hat Markus Müller in Oldenburg. Wir danken ihm für sein quirliges Engagement und für unsere Freundschaft und wünschen alles Gute für die Arbeit in Mainz! Und wir freuen uns auf den neuen Generalintendanten Christian Firmbach. Die Freundschaft zwischen unseren Häusern werden wir fortsetzen. Und das ist gut so, denn wir bewegen die Menschen in Stadt und Land.

Herzlich Willkommen in der neuen Spielzeit !

Barbara Schmitz-Lenders & Pavel Möller-Lück

 

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Premiere Aschenputtel Kinder- und Hausmärchen No. 21

am 24. Juli 2014 um 20:00 Uhr im Theater Laboratorium

Weitere Aufführungen ab September

Es war einmal ein junges Mädchen, das ihre Mutter über alles liebte. Eines Tages wurde die Mutter krank und verstarb. Ihr Vater nahm sich eine neue Frau, die zwei Töchter mit ins Haus brachte, die schön und weiß waren von Angesicht, aber garstig und schwarz von Herzen. Da ging eine schlimme Zeit für das arme Stiefkind an. Die Stiefschwestern taten ihr allerlei Herzeleid an, nahmen ihr all ihre schönen Kleider weg, hießen sie, in der Asche zu schlafen und nannten sie Aschenputtel.

Jeder kennt die Geschichte vom Aschenputtel, doch wir erzählen die ganze Geschichte, und wie sie schließlich Königin wurde, ihre täglichen Termine absolviert, Bäume pflanzt, Reden hält und zwischendurch doch immer wieder ihre eigenen, stillen Momente findet.

 Karten buchen unter : www.t-ol.de/P299

Weiterlesen: Premiere Aschenputtel

 

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Der große Abend der kleinen Diktatoren

Premiere im Oktober 2014

Es gibt Leute, die sagen, das 20. Jahrhundert sei ein kurzes Jahrhundert gewesen. Währen das 19. Jahrhundert erst 1914 mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges ende, beginne das 21. Jahrhundert schon 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer.

Das ist plausibel. Doch spätestens jetzt, 2014, mit der Annektierung Krim durch die russische Föderation und hundert Jahre nach dem Ausbruch des kurzen 20. Jahrhunderts entsteht der Eindruck, dass seine Schatten und Geister noch weit in unser Zeit hineinreichen und untoter sind als uns lieb sein kann. "Die Dummheiten wechseln, nur die Dummheit bleibt" schrieb Erich Kästner - und wie es so oft bei Kästner der Fall war - er behielt Recht. Denkmuster, Menschenbilder und Weltbilder halten sich nicht an den Kalender. Die Geschichte scheint kein Faden zu sein, sondern ein Netz.

Und somit behalten unangenehmerweise auch die Geister Recht, die sich für unsterblich hielten. Diktatoren und Tyrannen bleiben unsere Zeitgenossen, auch wenn ihre Leiber längst unter den Trümmern begraben wurden, in die sie Europa einst gelegt hatten.

Ein Abend von Markus Wulf und Pavel Möller-Lück
Regie: Pierre Schäfer

Karten unter: www.t-ol.de/P307

 

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Tanzen im Laboratorium-Café

Salsa Afterwork

Jetzt Karten buchen: https://www.t-ol.de/P303
Diese Veranstaltung unter FACEBOOK: https://www.facebook.com/events/893105170716709/

Weiterlesen: Salsa Afterwork im Laboratorium-Café

 

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Gesucht: alte Tüll-Gardinen aus Baumwolle

Theater Laboratorium sucht für seine Neuinszenierung alte Tüll-Gardinen aus Baumwolle (1900-1940).
Wer hat so etwas? Telefon: 0441.16464 (AB)

 

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Neujahrskonzert
Das Bremer Kaffeehaus-Orchester

Konzert im Theater Laboratorium, Kleine Str. 8, 26121 Oldenburg.
Veranstaltungstermin Sa 3.1.2015 / 20h / Eintritt: € 35,- € / erm. € 30,-
Veranstalter: Theater Laboratorium Oldenburg e.V.

Ob Wiener Melodien, Schlager der 20er Jahre, Swing-Standards, französische Chansons, Eigenkompositionen und Rock- und Popmusik des 20. Jahrhunderts - ohne die jeweilige Tradition zu verleugnen, vielmehr sich spielerisch in sie einfühlend, schaffen die Musiker aus dem "Rohmaterial" ihre ureigene, in Ensembleklang, Brillanz und Spielfreude unverwechselbare KAFFEE HAUSMUSIK des 21.sten Jahrhunderts.

Es spielen: Constantin Dorsch (Violine), Klaus Fischer (Flöte, Klarinette, Saxophon), Johannes Grundhoff (Klavier),Anselm Hauke (Kontrabass) und Gero John (Cello).

Karten bestellen: www.t-ol.de/p287

Weiterlesen: Neujahrskonzert am Freitag, den 3.1.2014 im Theater Laboratorium

 

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Der Liebesgarten

"Das schönste Meer ist das noch unbefahrene." - Nâzim Hikmet

Musikalische Lesung mit Pavel Möller-Lück, Barbara Schmitz-Lenders, Sophie Wachendorff und Gerhard Böhm

Konzert im Theater Laboratorium, Kleine Str. 8, 26121 Oldenburg.
Veranstaltungstermin Sa 17.1.2015 / 20h & So 18.1.2015 / 16h!! / Eintritt: 24,- €  / 19,- €

Die orientalische Liebespoesie wurde ursprünglich in der Sprache der Dichter, also Persisch, verfasst. Wir empfinden sie gerne als literarisches Weltkulturerbe.

Barbara Schmitz-Lenders und Pavel Möller-Lück lesen die schönsten orientalischen Liebesgedichte. In der Pause gibt es (auf Vorbestellung) Leckereien aus diesem Garten. Liebe geht eben auch durch den Magen.

Musikalisch eingebettet wird der Abend von Sophie Wachendorff (Gesang) und Gerhard Böhm (Percussion und diverse Saiteninstrumente). Sie präsentieren stimmungsvolle, weltmusikalische Vertonungen u.a. von Nâzim Hikmets Texten und andere türkische Lieder. Beide Musiker kennen sich bereits viele Jahre durch die Zusammenarbeit in der deutsch-türkischen Formation Iki Dünya. Sophie Wachendorff hat mit Luz del Norte das Publikum im Theater Laboratorium bereits mehrere Male verzaubert.